A

Steroidmetabolismus und Brustkrebs

Die Gynäkologie, vol. 58, pp. 459–462

Abstract

Zusammenfassung Steroidhormone wie Östrogen (E2) und Testosteron stehen mit einem erhöhten Auftreten von Brustkrebs in Verbindung. Um diesen Zusammenhang zu verstehen ist es wichtig, den Metabolismus dieser Hormone im Detail zu erforschen, da einzelne Metaboliten, die von bestimmten Cytochrom-P450(CYP)-Enzymen gebildet werden, einen Einfluss auf die Brustkrebsentstehung haben können. Neben bekannten mit dem Brustkrebsrisiko korrelierenden Enzymen, wie CYP1B1, gibt es mittlerweile einige Hinweise darauf, dass das Enzym CYP2B6 einen protektiven Effekt haben könnte. Inwiefern CYP2B6 eine schützende Wirkung ausübt, ist bisher nicht vollständig geklärt, allerdings könnte es mit einem indirekten Einfluss auf den E2-Stoffwechsel durch den Abbau von Testosteron zusammenhängen. Der Metabolismus dieser Hormone spielt in Bezug auf Brustkrebs eine große Rolle, und dessen Verständnis könnte eine Grundlage für gezielte metabolische Biomarkeranalysen in der Brustkrebstherapie und -prävention schaffen.

Authors 1

  1. RWTH Aachen University · Universitätsklinikum Aachen

    Affiliation as printed

    Institut für Klinische Pharmakologie, Universitätsklinikum RWTH Aachen, Wendlingweg 2, 52074, Aachen, Deutschland

    Institut für Klinische Pharmakologie, Universitätsklinikum RWTH Aachen, Wendlingweg 2, 52074, Aachen, Deutschland

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