Erythropoetin – ein aktueller Überblick
Transfusionsmedizin, vol. 15, pp. 190–196
Abstract
Zusammenfassung Der Mangel an Erythropoetin (EPO) ist die entscheidende Ursache der renalen Anämie und kann durch Epoetin-Substitution in fast allen Fällen erfolgreich behandelt werden. Seit der gentechnologischen Herstellung des rekombinanten Epoetins ist das Hormon gut verfügbar und durch Biosimilars auch wirtschaftlich einsetzbar. Die Behandlung mit den verfügbaren Erythropoese stimulierenden Agenzien (ESAs) kann durch umfassende Erkenntnisse aus klinischen Studien optimiert und sicher durchgeführt werden. Unerwünschte schwere Nebenwirkungen der EPO-Therapie sind insgesamt selten, stellen den Behandler dennoch im Einzelfall vor eine Herausforderung. Insbesondere bei Anheben der Hb-Werte (Hb: Hämoglobin) auf>13 g/dl ist mit dem Auftreten von Schlaganfällen und venösen Thromboembolien zu rechnen. Dieser Artikel greift die Inhalte der aktualisierten, noch in 2025 zu publizierenden KDIGO-Leitlinie zur renalen Anämie auf, die ein individuelles diagnostisches und therapeutisches Vorgehen beim Einsatz von EPO betont.
Authors 2
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Leonard Boger corresponding Aachen Klinik für Nieren‐ und Hochdruckkrankheiten rheumatologische und immunologische Erkrankungen (Medizinische Klinik II)
RWTH Aachen University · Universitätsklinikum Aachen
Affiliation as printed
Klinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten, rheumatologische und immunologische Erkrankungen (Medizinische Klinik II), Uniklinik RWTH Aachen
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Turgay Saritas Aachen Klinik für Nieren‐ und Hochdruckkrankheiten rheumatologische und immunologische Erkrankungen (Medizinische Klinik II)
RWTH Aachen University · Universitätsklinikum Aachen
Affiliation as printed
Klinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten, rheumatologische und immunologische Erkrankungen (Medizinische Klinik II), Uniklinik RWTH Aachen
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