Populationsscreening auf Inselautoantikörper?
Abstract
Zusammenfassung Prädiktion und Prävention des Typ-1-Diabetes bilden den Rahmen für die Diskussion, ob ein Antikörperscreening Teil der Regelversorgung werden sollte. Der Inselautoantikörpertest charakterisiert nicht die Stoffwechselsituation, sondern ist eine Momentaufnahme von Autoimmunität und ermöglicht eine Prognose des künftigen Typ-1-Diabetes-Risikos. Für Personen mit positivem Test bietet er jedoch keine verlässliche, individuelle Vorhersage, wann die Erkrankung auftreten wird. Eine medikamentöse Therapie zur Prävention des Typ-1-Diabetes ist aktuell noch nicht verfügbar. Somit konfrontiert ein positiver Test Betroffene mit einer Krankheitsprognose, ohne dass ein sinnvolles Therapieangebot existiert. Die psychologische Belastung des Tests kann daher erheblich sein. Weitere klinische Studien sind erforderlich, um Nutzen und Risiken des Inselautoantikörpertests zu untersuchen.
Authors 4
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Universitätsklinikum Aachen · Bethlehem Gesundheitszentrum Stolberg · RWTH Aachen University
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Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Bethlehem Krankenhaus Stolberg, Stolberg, Deutschland
Sektion Endokrinologie und Diabetologie, Universitätsklinikum Aachen, Medizinische Fakultät, RWTH Aachen, Pauwelsstr. 30, 52074, Aachen, Deutschland
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Charité - Universitätsmedizin Berlin
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Klinik für Pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie, Charité-Universitätsmedizin Berlin, Berlin, Deutschland
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Affiliation as printed
Institut für Epidemiologie und Medizinische Biometrie, Universität Ulm, Ulm, Deutschland
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Universitätsklinikum Tübingen · University Children's Hospital Tübingen
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Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Tübingen, Tübingen, Deutschland
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