A

Neurokutanes Syndrom?

Klinische Neurophysiologie, vol. 53, pp. 189–190

Abstract

Die 57-jährige Patientin, bei der es vor Jahren zu einem schweren Schädelhirntrauma gekommen war, stellte sich in unserer Ambulanz aufgrund einer ausgeprägten Schluckstörung mit konsekutiver Hypersalivation vor. Letztere führe laut der Familie zu einer Stigmatisierung der Patientin, so dass diese sich zuletzt gar nicht mehr in der Öffentlichkeit zeigen wolle. Sämtlich Medikamente inklusive Scopolamin, Pirenzepin und auch lokale Atropintropfen hätten den Speichelfluss nur unzureichend lindern können, so dass sich die Familie nach einer Botulinumtoxin-A-Therapie erkundigen wollte. Im Rahmen der klinischen Untersuchung fielen „rötliche Flecken“ im Halsbereich auf, so dass der Untersucher darum bat, auch den Rücken inspizieren zu dürfen. Dort fand sich der folgende Befund ([ Abb.1 ]). Abb. 1 Befund der klinischen Untersuchung am oberen Rücken. Was sehen Sie? Haben Sie eine Idee, um was es sich handeln könnte? Was empfehlen Sie? Publication History Article published online: 07 September 2022 © 2022. Thieme. All rights reserved. Georg Thieme Verlag KG Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Germany

Authors 3

  1. RWTH Aachen University · Universitätsklinikum Aachen

    Affiliation as printed

    Neurologische Klinik, Universitätsklinik der RWTH Aachen

  2. RWTH Aachen University · Universitätsklinikum Aachen

    Affiliation as printed

    Klinik für Dermatologie und Allergologie, Universitätsklinik der RWTH Aachen

  3. Manuel Dafotakis corresponding Aachen Neurologische Klinik

    RWTH Aachen University · Universitätsklinikum Aachen

    Affiliation as printed

    Neurologische Klinik, Universitätsklinik der RWTH Aachen

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