Aus alt mach neu
Jahrbuch für Germanistische Sprachgeschichte, vol. 13, pp. 1–19
Abstract
Abstract Angesichts eines gesteigerten Interesses für den Themenkomplex Sprachgeschichte innerhalb der Fachdidaktik Deutsch in den letzten Jahren zeigt der Beitrag mögliche Perspektiven für eine Sprachgeschichtsdidaktik auf, die über den traditionellen Kanon hinausgehen und insbesondere Phänomene des grammatischen Wandels berücksichtigen. Neben der Beschreibung zentraler Entwicklungslinien innerhalb der Fachkultur hin zu einer Verdrängung des Lernbereichs gibt es fachdidaktische Bestrebungen seiner Wiederaufnahme (vgl. Dieckmann & Voigt 1980: 7), was aus fachlicher Sicht insbesondere im Zuge der curricularen Verankerung der historischen Dimension von Sprache in den Lehrplänen des Faches Deutsch eine positive Entwicklung darstellt (vgl. Böhnert 2017: 43–60). Anhand einer Bestandsaufnahme in Form einer Lehrplan- und Lehrwerkanalyse sowie der Befragung von Lehrenden und Lernenden wird gezeigt, dass der traditionelle Kanon sprachgeschichtlicher Inhalte zugunsten gegenwartssprachlicher Konzepte umstrukturiert wurde (vgl. Elspaß 2007). Welche (didaktischen und fachwissenschaftlichen) Chancen diese Entwicklung bietet, soll im Beitrag diskutiert werden.
Authors 3
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RWTH Aachen Universität Aachen Germany
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Westfälische Wilhelms-Universität Münster Germany
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Johannes Gutenberg University Mainz
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Johannes Gutenberg-Universität Mainz Germany
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