100 Jahre Durchstanzen im Massivbau – Alles erforscht?
Beton- und Stahlbetonbau, vol. 117, pp. 613–624
Abstract
Abstract Flachdecken sind eine heute oft ausgeführte Konstruktionsform im Hoch‐ und Industriebau, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts erstmals angewendet wurde. Flachdecken ermöglichen vor allem flexibel und nachhaltig nutzbare Gebäudestrukturen, die maßgeblich zur Verlängerung der Gesamtnutzungsdauer beitragen. Das durch die punktförmige Lagerung verursachte Durchstanzversagen stellt in der Bemessung oftmals den entscheidenden Nachweis dar. Seit mehr als 100 Jahren ist daher eine Vielzahl experimenteller und numerischer Untersuchungen zum Durchstanzen durchgeführt worden. Hierbei lag der Fokus gleichermaßen auf dem Durchstanzen bei Flachdecken und Fundamenten, die im Vergleich durch ihre gedrungene Ausführung ohne günstig wirkende Plattenmembranwirkungen ein verändertes Tragverhalten aufweisen. In diesem Beitrag werden die wesentlichen Meilensteine in der historischen Entwicklung punktförmig gelagerter Platten aufgezeigt und anschließend aktuelle Untersuchungen am Institut für Massivbau in Aachen vorgestellt. Dabei geht der Beitrag auch auf die Frage ein, ob trotz der langen Forschungshistorie immer noch wissenschaftlicher Forschungsbedarf besteht.
Authors 4
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RWTH Aachen Institut für Massivbau Mies‐van‐der‐Rohe‐Straße 1 52074 Aachen
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Matthias Kalus Aachen
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RWTH Aachen Institut für Massivbau Mies‐van‐der‐Rohe‐Straße 1 52074 Aachen
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Martin Claßen Aachen
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RWTH Aachen Institut für Massivbau Mies‐van‐der‐Rohe‐Straße 1 52074 Aachen
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Josef Hegger Aachen
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RWTH Aachen Institut für Massivbau Mies‐van‐der‐Rohe‐Straße 1 52074 Aachen
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References 41
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