A

Himmelsmechanik

Mechanik, pp. 205–243

Abstract

Im Jahre 1600 wird Johannes Kepler (Abb. 11.1) zunächst Assistent von Tycho Brahe in Prag. Ein Jahr später, nach Brahes Tod, rückt er zum kaiserlichen Hofmathematiker auf. Er bekommt damit Zugriff auf das Lebenswerk Brahes, den umfangreichsten und genausten Beobachtungen von Sternbewegungen seiner Zeit. Kepler ist ein Anhänger des heliozentrischen Weltbildes. Er hatte erkannt, dass eine Beschreibung der Bewegung der Planeten in diesem System viel einfacher ist, als im ptolemäischen System. Die Beobachtung der Position eines Planeten am Fixsternhimmel ergibt komplizierte Schleifenbahnen, wenn man die Bewegung des Planeten auf die Erde bezieht (Abb. 11.2). Wie wir im Folgenden sehen werden, sind die Bewegungen viel einfacher, wenn man die Sonne als Bezugspunkt wählt. Es ergeben sich annähernd Kreise.

Authors 2

  1. Stefan Roth Aachen

    RWTH Aachen University

    Affiliation as printed

    RWTH Aachen, Aachen, Deutschland

  2. A. Stahl corresponding Aachen

    RWTH Aachen University

    Affiliation as printed

    RWTH Aachen, Aachen, Deutschland

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