Besonderheiten der intensivmedizinischen Therapie von Schwangeren
Intensivmedizin up2date, vol. 17, pp. 449–467
Abstract
All articles of this category Corrected by: Erratum: Besonderheiten der intensivmedizinischen Therapie von Schwangeren Intensivmedizin up2date eFirst DOI: 10.1055/a-1826-4546 Intensivpflichtige Komplikationen in der Schwangerschaft sind selten und fallen deswegen bei Auftreten häufig aus dem täglichen intensivmedizinischen Spektrum. Viele der Behandlungsempfehlungen sind aufgrund fehlender Studien jedoch nicht speziell auf die Versorgung Schwangerer angepasst. Der Beitrag zeigt die wichtigsten peri- und postpartalen Krankheitsbilder und wesentliche Aspekte in der Diagnostik und Therapie von Schwangeren in der Intensivmedizin. Kernaussagen Intensivpflichtige Komplikationen in der Schwangerschaft sind selten, fallen aber bei Auftreten häufig aus dem täglichen intensivmedizinischen Spektrum. Viele Behandlungsempfehlungen sind, aufgrund fehlender Studien, nicht speziell auf die Versorgung Schwangerer angepasst. Die Behandlung von intensivpflichtiger Schwangerer erfordert häufig ein hohes Maß an interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen Intensivmedizinern, Perinatalmedizinern, Neonatologen und Experten weiterer beteiligter Fachdisziplinen wie z. B. auch Psychologen. Intensivpflichtige peripartale Erkrankungen können schwerwiegende körperliche sowie psychische Folgen nach sich ziehen. Weiterhin besteht intensiver Forschungsbedarf auf dem Gebiet der Resilienz und psychischer Folgen während und nach der Schwangerschaft. Die Entwicklung von Leitlinien zur Prävention und Therapie eines peripartalen Traumas sind künftige Aufgaben.
Authors 2
-
Affiliation as printed
Op. Intensivmed/Intermed. Care, Uniklinik RWTH Aachen, Aachen, Deutschland
Cited by 0 stored of 0
No patents citing this paper on Lens.org (checked 2026-10-06).
References 23
-
W2966658298details pending0citations
-
W2967227400details pending0citations
-
W3183096763details pending0citations