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AUBI‐äquivalente Anforderungen an die Zähigkeitshochlage aus Versuchen und Schädigungssimulationen

Stahlbau, vol. 89, pp. 1016–1026

Abstract

Abstract Seit mehr als zehn Jahren ist der Aufschweißbiegeversuch (AUBI) für eine Reihe von Fällen, insbesondere für Feinkornbaustähle, nicht mehr verpflichtend. Die hierzu durchgeführten Untersuchungen hatten allerdings nur eine empirisch begründete Korrelation mit der Kerbschlagarbeit hervorgebracht. So fehlt nach wie vor eine Klärung der werkstoffmechanischen Zusammenhänge, denen nachzugehen es die Aufgabe der hier vorgestellten Untersuchungen war. Hierzu wurde auf hybride Modelle der Schädigungsmechanik zurückgegriffen, die die numerische Simulation des AUBI unter Berücksichtigung von sowohl Spaltbruch als auch Gleitbruch und damit auch des Übergangsbereichs erlauben. Damit kann der AUBI wesentlich genauer analysiert werden. Man ist so in der Lage, eine werkstofftechnische Korrelation zur Kerbschlagarbeit zu begründen, was die Vorhersage des AUBI‐Versuchs erlaubt. Ein wichtiges Ergebnis ist, dass die resultierenden Anforderungen an die Hochlagenzähigkeit auch bei konstant gehaltenen AUBI‐Biegewinkeln für verschiedene Stahlsorten deutlich unterschiedlich sind. Solche Anforderungen an die Hochlagenzähigkeit werden zur Entfaltung der Grenztraglasten im ULS erforderlich, insbesondere dort, wo mit Anrissen zu rechnen ist, z. B. im Brückenbau.

Authors 4

  1. Markus Feldmann corresponding Aachen

    RWTH Aachen University

    Affiliation as printed

    RWTH Aachen University Institut und Lehrstuhl für Stahlbau Leichtmetallbau Mies‐van‐der‐Rohe‐Str. 1 52072 Aachen

  2. Sandro Citarelli corresponding Aachen

    RWTH Aachen University

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    RWTH Aachen University Institut und Lehrstuhl für Stahlbau Leichtmetallbau Mies‐van‐der‐Rohe‐Str. 1 52072 Aachen

  3. Sebastian Münstermann corresponding Aachen

    RWTH Aachen University

    Affiliation as printed

    RWTH Aachen University Lehr‐ und Forschungsgebiet für Werkstoff‐ und Bauteilintegrität Intzestr. 1 52072 Aachen

  4. Markus Könemann corresponding Aachen

    RWTH Aachen University

    Affiliation as printed

    RWTH Aachen University Lehr‐ und Forschungsgebiet für Werkstoff‐ und Bauteilintegrität Intzestr. 1 52072 Aachen

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